Ebola-Alarm am Brüsseler Nationalflughafen

Am Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem ist am Montagmorgen die Notprozedur für den Fall einer Ebola-Erkrankung in Kraft getreten. Ein Fluggast auf einem Flug von Sierra Leone nach Belgien zeigte Symptome einer Ebola-Infektion. Sofort wurde in Zaventem der entsprechende Notplan eingeleitet.

Als die Maschine auf dem Rollfeld von Zaventem gelandet war, wurde der Patient, eine Frau aus Sierra Leone, bereits von Polizei, Feuerwehr und Nordiensten erwartet und sofort einer medizinischen Untersuchung unterzogen. Ein Resultat war im Laufe des Vormittags noch nicht bekannt gegeben worden.

Dies ist bereits das zweite Mal, dass am Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem der Ebola-Notfallplan eingeleitet wurde. Beim ersten Mal erwies sich die Infektion eines Patienten als Malaria-Erkrankung.

Florence Muls, eine Sprecherin des Brussels Airport, sagte dazu gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass die Frau bei Ankunft sofort von einem Arzt untersucht wurde: „Sie wies bereits an Bord verschiedene Symptome auf und deshalb haben wir das entsprechende Verfahren eingeleitet. Jetzt ist die Frau in Händen eines Arztes und das Gesundheitsamt verfolgt den Vorgang.“

Das Tropeninstitut in Antwerpen untersucht das Blut der Frau aus Sierra Leone und hofft, ein Resultat so rasch wie möglich vorlegen zu können.

Die Sprecherin gab an, dass das Personal an Bord besonnen gehandelt habe. Es sei entsprechend geschult worden und habe getan, was in solch einem Fall getan werden musste.“