273 Ford-Mitarbeiter bleiben weiter im Dienst

Wenn Ende des Jahres die Produktion im Ford-Montagewerk in Genk (Prov. Limburg) ausläuft und die Fließbänder stillstehen, werden 273 Beschäftigte dort weiterarbeiten. Sie sollen bei der Demontage ihrer alten Arbeitsplätze helfen und bis mindestens Ende 2015 weiter für Ford arbeiten.

Ford will die Montagehallen nach dem Ende der Automobilproduktion in Genk aufräumen, bzw. leerräumen. Ein modernes Industriedenkmal wird also aus den ehemaligen Werkshallen des US-Autobauers nicht werden. Um den Standort allerdings „besenrein“ einer neuen Bestimmung zuführen zu können, braucht es Hilfe und diese Hilfe soll von 273 Mitarbeitern von Ford kommen, die nach ihrer Arbeit in der Produktion ihre bisherigen Arbeitsplätze abmontieren werden.

Diese ehemaligen Ford-Beschäftigten haben vorerst die Garantie, drei Monate lang nach dem Ende der Produktion dort weiterarbeiten zu können. Danach soll jeweils am Monatsende geschaut werden, ob noch Beschäftigung für sie vorhanden ist. Ford geht davon aus, dass diese Arbeiten noch bis Ende 2015 andauern können.

Neben den 273 Arbeitern bleiben aber auch einige Angestellte im Dienst von Ford, denn diese sollen die Abwicklung des Produktionsgeländes auch verwaltungstechnisch zu Ende bringen. Dabei geht es unter anderem um die Übertragung der Werksarchive an neue Betreiber und an die Abgabe des „Papierkrams“ an jene Produktionsstandorte, die die Montage von Neuwagen aus dem flämischen Genk übernehmen.