Zulage für Langzeitkranke wird gestrichen

Ab 2015 müssten Langzeitkranke in Belgien auf eine monatliche Zulage von bis zu 270 € verzichten. Rund 12.000 Patienten werden von dieser Sparmaßnahme, mit der die neue belgische Bundesregierung jährlich 15 Mio. € einsparen will, betroffen sein.

Bislang wird Langzeitkranken diese Zulage zwischen dem siebten und zwölften Krankheitsmonat ausbezahlt.

Die Mitte-Rechts-Regierung um den neuen Premierminister Charles Michel (MR) hat diese staatliche Leistung, die über das Landesinstitut für Kranken- und Invaliditätsversicherung (Likiv/Riziv/Inami) ausbezahlt wird, ab 2015 ersatzlos gestrichen und will dadurch 15 Mio. € sparen.

Nach Einschätzung der flämischen Sozialisten SP.A sind von dieser Sparmaßnahme rund 12.000 Patienten betroffen. Dauerkranken bleibt damit lediglich noch die Lohnersatzleistung ihrer Krankenkassen.