Premier verteidigt Politik mit Feuer und Flamme

In der Kammer hat Premierminister Charles Michel (MR) die Politik seiner rechtsliberalen Regierung mit Feuer und Flamme verteidigt. Während zur gleichen Zeit 100.000 Personen dem Protestaufruf der Gewerkschaften gefolgt waren, sagte Michel, die Reformen seien dringend notwendig, um die Zukunft des Landes zu gewährleisten. Er rief die Sozialpartner zum Dialog auf.

Die Opposition feuerte pausenlos Fragen auf den Premier ab, die sich auf die Kundgebung und das geplante Zusammentreffen mit den Gewerkschaften richteten.

Michel betonte, dass seine Priorität die Beschäftigung sei, die beste Garantie schlechthin für den Erhalt der Sozialsicherheit, Pensionen und Solidarität.

Er wolle den sozialen Dialog - ein Schwerpunkt in seiner Regierungserklärung - noch verstärken, sagte der Premier, worauf die Opposition mit Spott und Hohn reagierte. Nichtdestotrotz sprach er die Hoffnung auf, dass alle Wirtschaftsakteure bereit seien, zuzuhören und ihre Verantwortung für echte Sozialverhandlungen aufzunehmen.