11/11/1914: Preussische Garde will Ypern erobern

Der Erste Weltkrieg war der erste Krieg, der durch zahlreiche Fotos dokumentiert wurde. Wir zeigen täglich Bilder, die inzwischen genau hundert Jahre alt sind. Unser heutiges Bild zeigt durchgefrorene belgische Soldaten in einem Graben.

11/11/1914: Preussische Garde versucht, Ypern zu erobern

Die preussische Garde bemüht sich, das Städtchen Ypern zu erobern, gelangt jedoch nicht weiter als ein Waldgebiet,  das sogenannte 'Nonnebossen". An diesem Abend hält sich der deutsche Kaiser Wilhelm II. parat, um feierlich in Ypern einzukehren. Aber schweres Geschütz der Britten und Artilleriefeuer der Franzosen vereiteln diesen Plan.

10/11/1914: Belgische Soldaten verharren in einem Graben

Durchgefrorene belgische Soldaten in einem Graben (Archiv: Verteidigungsministerium).

08/11/1914: Deutschland poliert sein Image auf

Deutsche Soldaten geben Kindern in Brügge etwas zu essen. Solche Fotos tauchten ab Oktober 1914 immer häufiger auf und das hatte einen guten Grund: Das Image der deutschen Armee, dass durch brutale Übergriffe gegenüber der Zivilbevölkerung und durch Verwüstungen im ganzen Land beim Angriff auf das neutrale Belgien international arg gelitten hatte, musste aufpoliert werden. Fotos wie dieses hier sollten den Taten der deutschen Soldaten etwas mehr Glanz bringen.

©2014 brilk

07/11/1914: Erstes Schiff mit amerikanischen Hilfsgütern

Anfang November lief das erste Schiff mit amerikanischen Hilfsgütern für den besetzten Teil von Belgien in den Hafen von Rotterdam ein. In Belgien drohte eine Hungersnot. Die Güter, vor allem Nahrungsmittel, wurden mit Binnenschiffen nach Belgien gebracht. Dort fuhren sie aber erst gegen Mitte November ein.

©2014 brilk

05/11/1914: Kinder spielen Krieg im Krieg

Unser Foto des Tages mag schon bei der ersten Betrachtung ein mulmiges Gefühl erzeugen, denn es zeigt deutsche Kinder, die im Krieg Soldat und Krieg spielen. Dieses Foto erschien seinerzeit in der niederländischen Zeitschrift „Wereldkroniek“. Der Untertitel zu diesem Bild löst noch mehr Unbehagen aus: „Früh übt sich, wer ein Meister werden will.“

04/11/1914: Eine bunte deutsche Feldpostkarte

Auch während des Ersten Weltkriegs gehörte die Propaganda zu den wichtigsten Waffen. Und sie diente dazu, die Heimatfront zu beruhigen. Diese farbige deutsche Postkarte zeigt ein „heroisches“ Bild der Kämpfe rund um Ypern.

03/11/1914: Immer noch Kämpfe in Diksmuide

Im Zuge der Flutung der Polderlandschaft an der Yserfront wurden die meisten Gefechte in der betroffenen Region mehr oder weniger beendet. Nur in der Umgebung von Diksmuide fielen noch Schüsse, denn die französischen Marineschützen versuchten, ihre Stellungen gegenüber den übrig gebliebenen Deutschen weiter zu verstärken.Die entsprechende Zeichnung kommt aus einer französischen Zeitschrift mit dem Titel „Images Enfantines“, in der Kindern die Welt anhand von Zeichnungen erklärt wurde.

02/11/1914: "Die Rückkehr der Belgier"

Auf der Titelseite der französischen Zeitschrift Le Pays de France steht am 2. November geschrieben: "Das Wasser hat die Deutschen verjagt, die Belgier kehren heim."

01/11/1914: Verstärkung aus Kanada

Ab Ende Oktober 1914 trafen die ersten Verstärkungen für die britische Armee aus Kanada ein. Diese Freiwilligen sind auf dem Weg zum Ausbildungslager in Plymouth.