Brüssel: Totalplan gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Die Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt hat einem Totalplan zugestimmt, mit der man die hohe Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen zurückdrängen will. Gemeinsam mit den verschiedenen belgischen Arbeitsämtern (VDAB/Flandern, Forem/Wallonie und Actiris/Brüssel) sollen Jugendliche aller Bildungsgrade angesprochen werden.
ImageGlobe

Derzeit sind über 30 % der Jugendlichen unter 25 Jahre in Brüssel ohne Arbeit. Jetzt bündeln die Region Brüssel-Hauptstadt und die verschiedenen Arbeitsämter in Belgien ihre Kräfte, um dem entgegen zu wirken.

Alle betroffenen Jugendlichen in der Hauptstadtregion sollen angesprochen werden, auch die, die in den Arbeitslosenstatistiken nicht vorkommen oder jene, die überhaupt keine Ausbildung vorweisen können.

Sarah Thomas vom regionalen Brüsseler Arbeitsamt Actiris sagte dazu am Samstagmorgen gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion:

„Es gibt Jugendliche, die oft weit weg vom Arbeitsmarkt sind. Dabei handelt es sich um schlecht oder überhaupt nicht ausgebildeten Jugendlichen mit diverser Problematik. Deshalb werden wir mit Partnern zusammenarbeiten, die darin spezialisiert und in den Brüsseler Vierteln, wo solche Jugendlichen leben, vor Ort sind.

Sie werden mit ihnen sprechen und versuchen, diese zu motivieren, damit sie über eine Vorbereitung bei Actiris am Arbeitsmarkt zugelassen werden können.“