Die Roten Teufel gewinnen ihr Testspiel gegen Island

Die belgische Fußball-Nationalmannschaft hat am Mittwochabend in Brüssel ein Freundschaftsspiel gegen Island mit 3:1 gewonnen. Nationaltrainer Marc Wilmots hatte bei diesem Spiel experimentiert, um seine Mannschaft auf das EM-Qualifikationsspiel gegen Wales am kommenden Sonntag vorzubereiten. Im Bereich der Defensive der Roten Teufel muss Wilmots aber noch etwas nacharbeiten.

Eigentlich sind die Roten Teufel nach dem 3:1 gegen Island dem nächsten Gegner in der EM-Qualifikation gewappnet. Der Viertelfinalist der vergangenen Weltmeisterschaft in Brasilien gewann mit einem frühen Treffer von Nicolas Lombaerts und mit zwei Toten in der zweiten Halbzeit durch die nach der Pause eingewechselten Angreifer Divock Origi (Foto oben) und Romelu Lukaku. Vorne scheint also alles in bester Ordnung zu sein.

Doch hinten, in der Verteidigung, lag noch einiges im Argen. Kurz nach der Führung durch Lombarts konnte Alfred Finnbogason nach einer Ecke ganz leicht ausgleichen. Er stand völlig alleine gelassen vor dem Tor von National-Keeper Thibault Courtois. Und der musste vor allem in der ersten Halbzeit einige Male eingreifen. Die Isländer, die zuletzt mit einem 2:0-Sieg über die Niederlande aufwarten konnten, hatten zeitweise gleichviele Torchancen, wie die Gastgeber im Brüsseler König Baudouin-Stadion.

Thibault Courtois sagte denn auch nach der Partie: „Wenn wir am Sonntag so gegen Wales spielen, dann gibt’s was auf die Mütze.“ Dem konnte Nationaltrainer anschließend nur zustimmen. In Wales müssen die Roten Teufel erneut auf Chefverteidiger Vincent Kompany verzichten. Der hat eine leichte Verletzung aus einem Premier League-Spiel für Manchester Unitded noch nicht ganz auskuriert. Übrigens, falls Belgien am Sonntag gegen Wales gewinnt, dann steigt unser Land in der Fifa-Rangliste auf den 3. Platz!