1.300 Reisende saßen 8 Stunden im Eurostar fest

Die Verbindung der Eurostarzüge von und nach London ist noch immer gestört. Am Freitagmorgen wurden drei Züge annulliert. Außerdem muss mit Verspätungen gerechnet werden. In der Nacht zum Freitag haben hunderte Passagiere stundenlang in zwei Eurostarzügen in der Nähe von Lille festgesessen.

Die Fahrgäste, die in Richtung Brüssel unterwegs waren, sind erst am Freiagmorgen um 6 Uhr angekommen. Sie kritisieren vor allem die mangelnde Kommunikation der Betreibergesellschaft.

Die Ursache für die Panne von Donnerstagnacht seien laut einem Tweet von Eurostar Probleme mit der Infrastruktur gewesen.

In den Waggons fiel plötzlich der Strom aus. Es habe eine Unterbrechung der Oberleitungen gegeben, was sehr selten vorkomme, sagte ein Sprecher von Eurostar gegenüber der Presseagentur AFP.

Ein Eurostar mit 696 Passagieren an Bord, der London und Paris verbindet, wo er am Donnerstag um 21.17 Uhr hätte ankommen müssen und ein anderer Eurostar auf der Strecke London - Brüssel mit 600 Passagieren, dessen Ankunftszeit Donnerstagaben 21.05 Uhr hätte sein sollen, staken in einem Vorort von Lille fest. Beide Züge mussten von einer Diesellokomotive bis in den Bahnhof Lille-Europe abgeschleppt werden. Dort mussten die Passagiere in Ersatzzüge umsteigen.

Die Fahrgäste werden allesamt entschädigt.