Lokführergewerkschaft streikt am 11. Dezember

Die Autonome Gewerkschaft der Lokführer (ASTB) legt am Donnerstag, den 11. Dezember, für 24 Stunden die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft nennt dies eine „erste nationale Arbeitsunterbrechung“. Der Streik beginnt am 11. Dezember um 03:00 Uhr in der Frühe und endet am Freitag zur gleichen Zeit.
Nicolas Maeterlinck

Einer der Gründe für die Arbeitsniederlegung der Autonomen Gewerkschaft der Lokführer (ASTB) ist „der Mangel an Zusammenhang im Prämiensystem für Lokführer bei der Bahngesellschaft NMNS/SNCB.“ Die Gewerkschaft fordert auch, dass die Aufstiegs- und Gehaltsbedingungen des Personals in der Lokführerausbildung aufgewertet werden.

Man versuche bereits seit September mit der Bahndirektion zu verhandeln, um der als ungerecht erfahrenen Situation in diesen Bereichen eine Verbesserung zu bringen. Doch jetzt müsse man sich „den Fakten beugen: Wir haben gegen eine Wand gesprochen und unsere Fragen stießen auf ein klares und kategorisches Nein von Seiten der Direktion der NMBS/SNCB.“

Man habe schlicht und einfach die deutlich begründeten Forderungen der Lokführer verworfen, hieß es dazu weiter bei der ASTB. Diese Arbeitsniederlegung hat also nichts mit den Protesten gegen die Sparpolitik der neuen belgischen Bundesregierung zu tun, an der sich in den kommenden Wochen auch die Eisenbahnergewerkschaften beteiligen werden.