Mehr Brustkrebs in Belgien

Vor allem in Flandern wird seit einigen Jahren eine deutliche Zunahme der Brustkrebserkrankungen registriert. Die Organisation Think Pink organisiert deshalb eine Spendenaktion, um wissenschaftliche Grundlagenforschung zur Krebsfrüherkennung zu finanzieren.

Die letzte Statistik stammt aus dem Jahr 2012. Dann wurden in unserem Land 10.500 Fälle diagnostiziert und damit bleibt Brustkrebs in Belgien die häufigste Krebserkrankung.

Vor allem in Flandern wurde in den vergangenen Jahren eine deutliche Zunahme festgestellt. Hier stieg die Zahl der Brustkrebserkrankungen um ein Drittel.

Obschon die Therapiemöglichkeiten sich verbessert haben und die Überlebensrate nach fünf Jahren deutlich gestiegen ist, sterben hierzulande noch jeden Tag sieben Frauen an Brustkrebs. Statistiken der Weltgesundheitsorganisation belegen, dass weltweit nirgendwo mehr Brustkrebs diagnostiziert wird als in Belgien.

Die Organisation Think-Pink starte nun eine neue Kampagne, um Geld für die wissenschaftliche Erforschung des Brustkrebs einzusammeln. Momentan wird an einem Atemtest gearbeitet, um Brustkrebs im Frühstadium feststellen zu können. Schon in zwei Jahren soll dieser Test zur Verfügung stehen.