Premierminister Michel mit Fritten beworfen

Belgiens Premierminister Charles Michel (MR) ist am Rande einer Ansprache vor Unternehmern in der wallonischen Landeshauptstadt Namür mit Fritten, Ketchup und Mayonnaise beworfen wurden. Zwei Aktivistinnen von Lilith, ehemals Femen, protestierten so gegen die Sparmaßnahmen der belgischen Mitte-Rechts-Regierung.

Unter lauten Rufen, er solle doch bitte abtreten, störten zwei Aktivistinnen von Lilith, der früheren Femen-Bewegung, eine Ansprache von Premier Michel vor wallonischen Unternehmern in Namür.

Sie übergossen den frankophonen Regierungschef mit einer Portion Fritten mit Ketchup-Beilage und besprühten ihn mit Mayonnaise aus der Tube. Mit dieser Aktion wollten die Lilith-Aktivistinnen gegen die Sparmaßnahmen der belgischen Mitte-Rechts-Regierung protestieren.

Premier Michel nahm’s gelassen und lachte dabei. Schließlich wusste er, dass jemand aus seinem Gefolge stets einen neuen Anzug, ein frisches Hemd und eine Ersatzkrawatte dabei hat. Nach einer kurzen Unterbrechung und raschem Umziehen, setzte Michel seine Rede nach kurzer Zeit fort.

Das Charles Michel Humor hat, bewies er bei diesem Zwischenfall. Er konnte darüber herzlich lachen und weigerte sich danach, die beiden Lilith-Aktivistinnen anzuzeigen, wie sein Sprecher im Nachhinein erzählte.