250 Jetair-Kunden: Heiligabend im Flieger

Rund 250 Belgier, die mit dem Reiseunternehmen Jetair nach Südamerika geflogen sind, verbringen den Heiligen Abend wohl in der Luft. Ihr Rückflug aus Mexiko und Kuba findet durch organisatorische Probleme bei Jetair einen Tag später als geplant statt und die Landung in Brüssel erfolgt erst am frühen Morgen des ersten Weihnachtstags.

Die 250 Reisenden, überwiegend Belgier, sind Opfer einer unglücklichen Verkettung von organisatorischen Problemen beim Urlaubsflieger Jetair geworden. Eigentlich war deren Rückflug aus Lateinamerika für Dienstag geplant gewesen, doch nach einer Panne einer Maschine von Jetair am Montag musste ein Ersatzflug einer anderen Gesellschaft bestellt werden.

Damit war dieses Problem gelöst, doch für den späteren Rückflug war keine Ersatzmannschaft mehr bei Jetair vor Ort. So wurde das Bordpersonal eines anderen Fluges eingesetzt, doch zuerst musste deren gesetzliche Pause eingehalten werden. Jetzt sollte der Flug also am Dienstag erfolgen.

Inzwischen hatte das Reiseunternehmen für Entschädigungen, Begleitung und Hotels für die Betroffenen gesorgt. Letztendlich war die Maschine am Mittwoch gestartet, doch nun sorgte ein Streit zwischen den Flugbehörden Mexikos und Kubas für Probleme. Kuba - wo ebenfalls Jetair-Kunden auf den Heimflug warteten - verweigerte die Zwischenlandung, weil der Flug nicht vorgesehen sei und die Maschine musste wieder nach Mexiko zurückkehren.

Letztendlich hat die Maschine Mexiko am Mittwochnachmittag in Richtung Kuba erneut verlassen und wird wohl erst am frühen Donnerstagmorgen am Brussels Airport in Zaventem landen. Damit verbringen die Betroffenen den Heiligen Abend unerwartet an Bord eines Dreamliners von Jetair. Für besonders viel „Dream“ wird das wohl nicht unbedingt sorgen.