Eurostar und Thalys haben Probleme mit Eis

Der Verkehr der Hochgeschwindigkeitszüge von Brüssel in Richtung Lille (vor allem Thalys und Eurostar) war am Montagmorgen aufgrund von Eisbildung an der Oberleitung zwischen den Bahnhöfen Brüssel-Süd und Halle gestört. Der Zugverkehr war rund zwei Stunden lang unterbrochen, meldet der Infrastrukturverwalter Infrabel. Die Thalys-Züge konnten gegen 9 Uhr immer noch nicht fahren. Inzwischen sei das Problem jedoch gelöst, heißt es bei Infrabel noch.

Die Eisbildung an der Oberleitung hat zu Problemen mit dem Kontakt zwischen dem Stromabnehmer auf den Zugdächern und der Oberleitung geführt, erklärt Infrabel-Sprecher Frédéric Petit.

Dadurch waren beide Hochgewindigkeitszüge von Brüssel in Richtung französische Grenze für längere Zeit blockiert.

Danach war eine Gleise erneut in Betrieb, aber zunächst konnten allein die Eurostarzüge fahren. Zwei Eurostar-Züge hatten allerdings zwei Stunden Verspätung, war auf der Webseite des Eurostars in Richtung London angezeigt.

Die Thalys-Züge fuhren um halb zehn Uhr noch nicht. "Unsere Techniker und die von Thalys suchen nach einer Lösung für das Kontaktproblem", so Petit am Morgen. Die Thalys-Züge standen bis zur Lösung des Problems am Bahnhof Brüssel-Süd oder am Bahnhof von Halle. Auf der Webseite von Thalys waren Verspätungen von bis zu 180 Minuten angezeigt.

Inzwischen fahren die Züge aber wieder, heißt es bei Infrabel. Das Problem sei gelöst, so Petit um kurz nach 10 Uhr.

Der Binnen-Zugverkehr sei am Montagmorgen verschiedenerorts übrigens ebenfalls mit Verspätungen angelaufen, aber es habe keine größeren Probleme gegeben.

Beim französischen TGV, der auch auf dieser Linie fährt, sind  keine Probleme gemeldet worden, betont Petit noch.