Awards: Stromae heimste wieder vier MIA’s ein

Am Donnerstagabend wurden iwieder die begehrten MIA’s vergeben. Das sind die Awards der hiesigen Musikindustrie, die bei einer von unserem Haus VRT und vom Musikzentrum Flandern ausgerichteten Show in Lint vergeben wurden. Allen Erwartungen entsprechend hat Stromae (Foto) auch dieses Jahr wieder abgeräumt. Fünfmal war er nominiert und viermal konnte er zugreifen.
© VRT - Jokko

Stromae ist, wie schon im vergangenen Jahr, wieder der große Gewinner der MIA’s. Der Brüsseler Popsänger erhielt den Award in der Kategorie Pop, als bester männlicher Solokünstler, für das beste Video („Ta fête“) und für den besten Liveact.

Doch am flämischen Pophimmel naht Konkurrenz für Stromae. Die noch recht junge flämische Band Oscar and the Wolf um den charismatischen Sänger Max Colombie (kl. Foto) staubte gleich drei MIA’s ab und zwar in der Kategorie Newcomer, im Bereich „Alternative“ und für das beste Album („Entity“).

Die weiteren MIA’s wurden unter den „üblichen Verdächtigen“ vergeben. So erhielt die krachige Rock’n’Roll-Band Triggerfinger den Award „Beste Band“, der Schlagersänger Christophe den Award für den besten Künstler im Bereich flämische Populärmusik und der Liedermacher Bart Peeters erhielt den MIA in der Kategorie „Niederländischsprachig“.

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Beste weibliche Solokünstlerin wurde die Löwener Pop- und Dance-Sängerin Selah Sue (kl. Foto) und der Preis für den besten Danceact ging an Netsy. Beide traten gemeinsam auf. Gabriel Rios heimste zwei MIA’s ein und zwar den für den besten Autoren/Komponisten und den begehrten Publikumspreis für den Hit des Jahres für den Song „Gold“.

Der Gitarrist und Alround-Musiker Mauro Pawlowski gewann den MIA für den besten Musiker und die Elektronikband Arsenal den für den Bereich „Artwork“, denn die Arbeit der Band gilt als „Gesamtkunstwerk“. Der Lifetime Achivement wurde dieses Jahr posthum an den erst kürzlich verstorbenen Musiker Luc De Vos vergeben. Seinen Song „Mia“ sang dabei der ganze Saal…

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