Polizei ermittelt nach Sympathiebekunden mit Attentätern

Die Polizei in Antwerpen stellt einen wachsenden Unmut in sozialen Netzwerken fest. Demnach gab es auf Facebook und Twitter Sympathiebekunden mit den Attentätern von Paris und tauchten dort radikalislamische Parolen auf. Das verunsichert zahlreiche Bürger, die entsprechende Berichte der Polizei meldeten.

Auf Twitter und Facebook sind vor allem Beiträge zu lesen, in denen den Opfern der Terroranschläge und ihren Angehörigen das Beileid ausgesprochen wird. Aber es tauchen auch Berichte auf, die den Täter der Anschläge gratulieren.

„Seit einigen Tagen melden beunruhigte Bürger uns radikale Botschaften im Internet“, so der Antwerpener Polizeisprecher Sven Lommaert. „In den letzten Tagen registrieren wir einen deutliche Zunahme solcher Meldungen.“

Der Polizeisprecher betonte, ein Großteil der Posts könne nicht ernst genommen werden. In einigen Fällen ermittelt die Polizei jedoch trotzdem. In diesem Zusammenhang seien in den letzten Tagen mehrere Personen verhört worden. „Wir müssen das im Keim ersticken. Was erst als schlechter Witz gemeint war, kann sich auch zu Straftaten entwickeln.“