"Potjesvlees", Sülze aus der Westhoek EU-geschützt

Das so genannte „Potjesvlees“, eine Sülze aus der westflämischen Gegend Westhoek, ist das erste Fleischprodukt aus Flandern, dass als regionales Produkt von Seiten der Europäischen Union Schutz genießt. Das Flämische Zentrum für Landwirtschafts- und Fischereimarketing (VLAM) bemühte sich seit 2010, dieses Produkt schützen zu lassen.

Dies ist jetzt gelungen. Die Europäische Kommission bietet dem so genannten „Potjesvlees“ aus der Westhoek bzw. aus Französisch-Flandern regionalen Schutz. „Potjesvlees“ ist ein regionales Fleischgericht, dass aus Huhn, Kalbsfleisch und Kaninchen - also lediglich aus weißem Fleisch - besteht.

Den Geschmack verstärkt diese Sülze mit einer Bouillon, mit Zitrone, mit Essig und wahlweise mit Bier oder Wein. Das Rezept dazu soll bereits seit dem 14. Jahrhundert bestehen.

Bisher stehen schon einige flämische Produkte unter dem Label „europäisches regionales Produkt“, z.B. Brüsseler Chicorée, Mattentaarten aus Geraardsbergen oder die Tafeltraube aus Flämisch-Brabant, Hopfen aus Poperinge, die Azalee aus Gent und „Lierse vlaaike“, ein Fladen aus der Felix Timmermanns-Stadt Lier.