Beißender Geruch nach Schiffsunglück auf der Schelde

In der Nähe des Hafens nördlich von Antwerpen ist noch immer ein starker Gestank in der Luft. Zwei Schiffe waren auf der Westerschelde zusammengestoßen. Aus einem der beiden, ein Flusstanker, trat ein Lösungsmittel aus. In Antwerpen trat der Katastrophenplan vorübergehend in Kraft.

Bart Bruelemans, der zuständige Beamte von Antwerpen erklärte im VRT-Radio: "Ein Schiff konnte weiterfahren. Ein anderes Schiff, das Styrol geladen hat und auf dem Weg nach Antwerpen war, schien zu lecken. Wir mussten das Schiff deshalb aus der Fahrrinne nehmen. Drei von den elf Tanks schienen zu lecken. Das Produkt hat eine sehr niedrige Geruchsschwelle. Wir haben deshalb einen Gestank bis weit über die Scheldeufer hinaus."

Jetzt kann jedoch mit dem Umpumpen der Ladung begonnen werden, betont der Bürgemeister von Antwerpen, Bart De Wever. Das kann jedoch mehrere Tage dauern.

Bei dem Unfall ist niemand verletzt worden. Es soll auch keine Gefahr für die Volksgesundheit von dem Geruch ausgehen.