"Alliance for Youth" will 2.600 Jobs schaffen

Neun in Belgien ansässige Großunternehmen und Konzerne wollen sich dafür einsetzen, in den kommenden beiden Jahren bis zu 2.600 Jobs oder Praktikumsstellen für Jugendliche zu schaffen. Sie arbeiten dabei mit der Region Brüssel-Hauptstadt zusammen, denn hier ist die Jugendarbeitslosigkeit ein besonders großes Problem.

Neun in Belgien ansässige oder hiesige Großunternehmen planen unter dem Motto „Alliance for Youth“ jungen Leuten bis zum Alter von 30 Jahren zu einem Arbeitsplatz oder zumindest zu einer Praktikumsstelle zu verhelfen. Die Initiative geht vom schweizerischen Lebensmittelkonzern Nestlé aus und wird unter anderem von IBM, Sodexo und dem Sozialsekretariat für Selbständige Securex unterstützt.

Ziel von „Alliance for Youth“ ist, Jugendlichen nach ihrem Studium oder nach ihrer Ausbildung zu Erfahrung im Berufsleben zu verhelfen. Viele Stellenangebote auch in Belgien sehen vor, dass die Kandidaten oft mehrjährige Erfahrung mitbringen müssen, was gerade ausgebildete junge Leute noch nicht haben.

In erster Linie läuft die Partnerschaft von „Alliance for Youth“ mit der Region Brüssel-hauptstadt, wo die Jugendarbeitslosigkeit ein besonders großes Problem darstellt und wo einige der teilnehmenden Unternehmen ihre Niederlassung unterhalten.

Die Initiative stammt von Nestlé. Der Schweizer Konzernlancierte bereits 2013 eine europaweite Kampagne und plante damals die Schaffung von 20.000 Jobs oder Praktikumsplätze für Junge Leute unter 30. Rund 12.000 dieser Stellen konnten tatsächlich bis jetzt möglich gemacht werden.