ZDF-Mann van Kampen verlässt Brüssel

„Ich brenne noch immer für Europa wie am ersten Tag. Als ich 1987 nach Brüssel kam, galt diese Arbeit als etwas für Spezialisten oder Überzeugungstäter, wenn Sie so wollen. Das wollte keiner machen, ich war fast der einzige Bewerber. In Bonn dachten damals viele: Das, was die da in Straßburg und Brüssel beschließen, ist völlig unwichtig“, so Udo van Kampen, der scheidende Brüsseler ZDF-Korrespondent im Interview mit der Stuttgarter Zeitung.

„Die Jüngeren spüren, dass Krieg wieder realistisch ist vor den Toren Europas und der Terror zu uns kommt. Da wächst die Einsicht, dass den Herausforderungen von morgen nur mit mehr, nicht mit weniger Europa begegnet werden kann“.

„Wir haben uns sehr wohl gefühlt in Brüssel. Ich mag die Belgier, ich mag die Stadt, auch wenn es eher eine zum Arbeiten ist“