Flandern: Kaum Erhöhung der Kommunalsteuern

Trotz knapper Haushalte in vielen Städten und Gemeinden wollen die flämischen Kommunen ihre Steuern dieses Jahr nicht erhöhen. Der Verband der Flämischen Städte und Gemeinden (VVSG) führte unter seinen Mitgliedern eine entsprechende Umfrage durch und konnte sogar feststellen, dass gleich sieben Gemeinden 2015 ihre Kommunalsteuern senken werden.

Der VVSG befragte die dem Verband angeschlossenen Städte und Gemeinden nach ihren Vorhaben bezüglich der kommunalen Zuschläge auf Immobilien bzw. der Kommunalsteuern auf das Einkommen. Diese Bereiche betreffen etwa 84 % der Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden.

Nur einige wenige der insgesamt 308 Gemeinden in Flandern gaben an, ihre Steuern leicht anheben zu müssen. Das sind Baarle-Hertog (Antwerpen), Haaltert (Ostflandern), Jabbeke (Westflandern), Kluisbergen (Ostflandern), Machelen (Fläm. Brabant), Oud-Turnhout (Antwerpen), Kapellen (Antwerpen) und Meise (Fläm. Brabant). Beerse (Antwerpen) und Hamont-Achel (Limburg) erhöhen ihre Immobilien- und Grundstücksteuern, senken aber gleichzeitig ihren Zuschlag auf die Einkommen der Bewohner.

Arendonk (Antwerpen), Niel (Antwerpen), Peer (Limburg), Puurs (Antwerpen), Riemst (Limburg), Willebroek (Antwerpen - Foto oben) und Denderleeuw (Ostflandern) hingegen wollen ihre Kommunalsteuern generell in diesem Jahr etwas senken. Damit liegt der kommunale Durchschnitt bei der kommunalen Einkommenssteuer 20156 bei 7,28 % gegenüber 7,27 % im vergangenen Jahr. Die durchschnittliche Immobilien- und Grundstücksteuer steigt demnach von 1.393 € auf 1.397 € in diesem Jahr.