Gerichtsvollzieher haben kaum noch Hilfe der Polizei

Seit der Anhebung der Terrorwarnstufe von 2 auf 3 einer vierstufigen Skala in Belgien können die Gerichtsvollzieher in unserem Land kaum noch auf die Unterstützung der Polizei rechnen. Besonders in Brüssel ist der Zustand in dieser Hinsicht schlecht, wie die Gratiszeitung für die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel, Metro, am Mittwoch schreibt.

Gegenüber der niederländisch-sprachigen Ausgabe von Metro sagte Dries Storme, der Direktor des Fachzentrums für Gerichtsvollzieher, dass diese durch die erhöhte Terrordrohung kaum noch mit der Begleitung von Polizisten bei Problemfällen rechnen können:

„Wir gehen davon aus, dass die Polizei ihr Bestes tut, doch einige Wachen können ganz einfach keine Unterstützung mehr bieten bzw. können uns nicht sagen, ob Polizisten zur Verfügung stehen oder nicht.“

Besonders in Brüssel ist es derzeit für die Gerichtsvollzieher problematisch, überhaupt Unterstützung von Seiten der Polizei zu erhalten:

„Der Mangel an Polizisten sorgt dafür, dass wir unserer Aufträge nur mit Verspätung ausführen können. Wir hoffen, dass dieses Problem so schnell wie möglich gelöst werden kann.“