Aus für die Telefonzelle - Sie hat ab Mai ausgedient

Ende Mai werden die Telefonzellen aus dem Bild der Städte und Dörfer verschwinden sein. Der halbstaatliche belgische Telekommulti Belgacom/Proximus verzichtet auf diese im Unterhalt teuren aber von den Kunden kaum noch genutzten Einrichtungen. 30 von ihnen werden aber einer neuen Bestimmung zugeführt.

Vor dem Zeitalter der mobilen Telefonie, also vor den Handys, den iPhones und allen anderen portablen Kommunikationsmitteln, standen den Menschen in den belgischen Städten und Dörfern rund 20.000 Telefonzellen zur Verfügung.

Heute mögen es noch knapp 250 sein, doch ihnen ist auch kein langes Leben mehr beschieden. Bis Ende Mai sollen alle Telefonzellen aus dem Stadtbild verschwunden sein. Doch Telekommulti Belgacom/Proximus will 30 dieser letzten Telefonzellen kostenlos Künstlern zur Verfügung stellen. Künstler, die sich dadurch angesprochen fühlen, können jetzt ihre Projekte einreichen.

Dabei können sie diese komplett als Kunstwerk umbauen oder aber als Telefonzelle mit künstlerischem Hintergrund ihrer Funktion belassen. Offenbar würde Belgacom/Proximus ermöglichen, diese Telefonzellen am Netz zu lassen, wenn das vorgeschlagene Projekt originell genug ist. Noch bis Ende März können Projektvorschläge eingereicht werden. Danach will das Telekom-Unternehmen eine entsprechende Auswahl treffen, wie die flämische Tageszeitung De Morgen in ihrer Samstagsausgabe meldet.

Belpress.com