US-Vize Joe Biden traf Belgiens Regierungsspitze

Bei seinem Besuch in Brüssel traf US-Vizepräsident Joe Biden nicht nur mit Vertretern der Europäischen Union zusammen, sondern auch mit einigen Vertretern der belgischen Bundesregierung, u.a. mit Premier Charles Michel (MR). Dabei lobte er den Einsatz Belgiens in der Anti-IS-Koalition.

Nach den Gesprächen mit der Europäischen Union in Brüssel traf US-Vizepräsident Joe Biden am Freitag zum Abschluss seines Besuchs in der belgischen Hauptstadt auch mit führenden Politikern der belgischen Bundesregierung zusammen. Biden lobte bei diesem Treffen mit Premier Charles Michel und Außenminister Didier Reynders (beide MR) und Innenminister Jan Jambon (N-VA) den Einsatz unseres Landes im Kampf gegen die islamistische Terrororganisation IS.

Doch dem Treffen ging es auch um die anderen großen Themen, die die Welt derzeit betreffen, z.B. den Ukraine-Konflikt oder das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Biden wiederholte auch gegenüber der belgischen Regierung, was er vorher bereits den EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, dem EU-Ratsvorsitzenden Donald Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gesagt hatte, nämlich dass man nicht zulassen dürfe, dass Russlands Präsident Wladimir Putin die Landkarte Europas neu zeichne.

Premierminister Michel plädierte nach dem Treffen mit Joe Biden, dass die Nachrichtendienste auf internationaler Ebene im Kampf gegen Terror und Extremismus enger kooperieren müssten: „Eine europäische und internationale Zusammenarbeit kann neue Dramen zuvorkommen. Wir haben in Verviers gesehen, dass die Geheimdienste im Kampf gegen den Radikalismus eine sehr wichtige Rolle spielen.“

Nach dem Treffen mit der belgischen Regierungsspitze begab sich US-Vizepräsident Joe Biden nach München zur internationalen Sicherheitskonferenz. Belgiens Innenminister Jan Jambon wird Belgien am 18. Februar in Whashington beim internationalen Spitzentreffen gegen gewalttätigen Extremismus vertreten.