Belgien ist Europameister in Sachen Rabattmarken

Im vergangenen Jahren nutzte jeder Belgiern durchschnittlich 6,4 Rabattmarken oder Coupons beim Einkauf. Damit führt unser Land die Tabelle in Europa vor den Franzosen, die pro Kopf 5,6 Bons abrechnen ließen, wie HighCo DATA Benelux, ein Unternehmen, dass Marketinganalysen anfertigt, in dem es Finanzströme im Konsumbereich analysiert.

Seit 2010 nutzten die belgischen Verbraucher rund 600 Millionen Rabattmarken beim Einkauf und sparten so rund 720 Millionen € an Unkosten ein. Dabei handelt es sich um Coupons oder Rabattmarken, die über die verschiedensten Kanäle angeboten werden, z.B. in Printmedien, auf Verpackungen von Produkten oder in den Geschäften selbst.

In Belgien werden die meisten Rabattmarken in den wallonischen Provinzen Namür, Lüttich und Luxemburg genutzt, wo die Verbraucher 21 % mehr Coupons abrechnen, als im belgischen Durchschnitt. In den Provinzen Hennegau und Wallonisch-Brabant liegt der Verbrauch in diesem Bereich um 12 % höher als der Durchschnitt. In West- und Ostflandern liegt der Durchschnitt 8 % höher als das Mittel und in Antwerpen, Limburg und Flämisch-Brabant liegt dieser Verbrauch mit dem Durchschnitt gleichauf. Nur in Brüssel werden Rabattmarken seltener genutzt. Hier liegt der Verbrauch 10 % unter dem Durchschnitt.

Im Augenblick boomen auch in Belgien die Vorteile über digitale Rabattmarken, die via Apps oder Webseiten angeboten werden. Vergangenes Jahr stieg die Nutzung solcher Rabatte um 30 % gegenüber 2013. Auch im Trend liegen die so genannten „Cashback-Aktionen“ über Kundenkarten oder dergleichen, bei denen ein Teil der Einkäufe später zurückbezahlt über Rabatte oder Sachleistungen wird. Hier sparten die belgischen Verbraucher seit 2010 rund 70 Millionen € ihres Einkaufsbudgets ein. Diese Summe stimmt in etwa mit 11 Millionen Zahlungsvorgängen überein, so HighCo DATA Benelux in einer entsprechenden Pressemitteilung.

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