Dschihad-Kämpfer aus den Melderegistern gestrichen

Die Stadtverwaltung von Brüssel hat 18 islamistische Kämpfer, die nach Syrien oder in den Irak in den „Heiligen Kreig“ gezogen sind, aus dem Bevölkerungsregister gestrichen. Alleine aus der Polizeizone Brüssel-Elsene sich rund 70 junge Moslems bekannt, die sich radikalen islamistischen Gruppen angeschlossen haben.
A2013

Die Einwohnermeldeämter von Brüssel und Elsene haben bisher insgesamt 18 junge Moslems, die nach Syrien oder in den Irak gezogen sind, um dort an der Seite von radikal-islamistischen Terrorgruppen, wie z.B. IS, zu kämpfen, aus dem Bevölkerungsregister gestrichen.

Von den etwa 70 den Brüsseler Kommunalbehörden bekannten radikalen moslemischen Jugendlichen sollen 9 wieder nach Belgien zurückgekehrt sein. Eine noch unbekannte Zahl von ihnen hat aber in Syrien oder im Irak das Leben verloren.

Antwerpen ist noch einen Schritt weitergegangen. Auch von hier sollen rund 70 junge Moslems in den „Heiligen Krieg“ gezogen sein. Das Einwohnermeldeamt der Scheldemetropole hat bisher 55 von ihnen aus dem Melderegister entfernt.

Maaseik in der Provinz Limburg und Vilvoorde am Brüsseler Rand in Flämisch-Brabant sind ebenfalls Städte, aus denen junge Islamisten in den Krieg ziehen. Hier wurden bereits 2013 die ersten Kämpfer aus den Registern gestrichen.

Aus dem Bevölkerungsregister belgischer Städte und Gemeinden entfernte Personen verlieren in unserem Land alle sozialen Rechte, wie Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld, und haben offiziell in Belgien keine Adresse mehr.