Sparplan bei Siemens ohne Folgen für Belgien?

Die Umstrukturierungspläne bei Siemens waren bei einer Betriebsratssitzung am Mittwoch am belgischen Standort in Huizingen, einem Ortsteil von Beersel in Flämisch-Brabant, kein Thema. Die Siemens-Direktion hatte im Vorfeld dieser schon länger geplanten Versammlung bereits angedeutet, dazu keine Stellung zu nehmen.

Der deutsche Technoligie-Konzern Siemens plant bekanntlich weltweit den Abbau von 7.800 Arbeitsplätzen, doch ob dieser Vorgang auch beim Unternehmensstandort in Belgien Folgen haben wird, ist bis heute nicht bekannt. Nach Gewerkschaftsangaben wisse die Chefetage der Siemens-Filiale in Belgien wohl noch nicht, ob die Entlassungspläne des Mutterhauses in München auch hier Auswirkungen haben werden.

Am Mittwoch äußerte sich die Siemens-Direktion am Standort Huizingen lediglich zur wirtschaftlichen und zur finanziellen Situation. Die Gewerkschaften, die schon seit Freitag wussten, dass es bei der Sitzung am Mittwoch nicht zu Aussagen zu den Sparplänen kommen würde, stellten auch keine entsprechenden Fragen dazu.

Die Arbeitnehmer bei Siemens in Belgien hörten lediglich, dass die Geschäfte des Konzerns in Belgien gut laufen. Ob und wann eventuell Aussagen zur den Folgen der Umstrukturierung für Huizingen gemacht werden, steht in den Sternen. Die Belegschaft ist allerdings seit den schlechten Nachrichten aus München beunruhigt. Bei Siemens in Huizingen arbeiten zwischen 1.400 bis 1.500 Mitarbeiter in den Bereichen Elektrifizierung, Automatisation und Innovation.