Infobroschüre für Grenzgänger auf Deutsch

Mehr als 35.000 Belgier arbeiten im Großherzogtum Luxemburg und 33.000 Belgier überschreiten täglich die Grenze, um in den Niederlanden zu arbeiten. Doch jedes Land hat seine eigenen Sozial-, Arbeits- und Steuergesetzgebungen. Um den Grenzgängern eine Übersicht über die einzelnen Regelungen zu verschaffen, hat die Benelux schon vor einiger Zeit entsprechende Informationsbroschüren erstellt. Diese sind jetzt auch auf Deutsch erhältlich.

Allein 3.500 Einwohner der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten, heißt es auf der Webseite der Benelux-Union.

Der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft von Belgien, Oliver Paasch und der stellvertretende Generalsekretär der Benelux-Union, Luc Willems, haben deshalb eine deutschsprachige Broschüre für belgische Grenzgänger in Luxemburg erstellen lassen. Das Heft kann man unter  www.benelux.int downloaden.

Insgesamt arbeiten mehr als 7.000 Einwohner der Deutschsprachigen Gemeinschaft von Belgien aktiv als Grenzgänger in einem an Belgien angrenzenden Land. 

"Die Landesgrenzen bleiben für die Arbeitnehmer immer noch ein Hindernis, um in einem Nachbarland zu arbeiten. Die Grenzgänger-Broschüren regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen, ist eine der konkreten Aktivitäten, die die Benelux als Förderer der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und einer besseren grenzenlosen Arbeitsmobilität in der Region erfüllt", so Luc Willems, der stellvertretende Generalsekretär der Benelux-Union.

Man findet deshalb in der Broschüre zum Beispiel Angaben zu Formalitäten, die zu erledigen sind, wenn man in Luxemburg arbeitet, Rentenanspruchsregelungen und Bestimmungen zu Entschädigungen im Krankheitsfall, Ansprüche im Falle von Arbeitslosigkeit sowie Bestimmungen zur Mutterschaft.