Aalst: Ein Mord am Rande des Karnevals

In Aalst in der Provinz Ostflandern haben zwei Karnevalisten am Dienstagmorgen den leblosen Körper einer Frau entdeckt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Tötungsdelikt aus. Der Vorfall soll aber ersten Erkenntnissen nichts mit dem Karnevalstreiben in Aalst zu tun haben.

Wie die Staatsanwaltschaft von Dendermonde mitteilte, fanden die beiden Männer den leblosen Körper der Frau am Dienstag gegen 8.30 Uhr in einer Garage in der De Vilanderstraat in der Nähe des Houtmarkts, wo Tausende ausgelassen feierten. Die alarmierten Polizisten konstatierte sehr schnell, dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war.

Nach Meldungen verschiedener Medien in Flandern wies die Leiche der Frau Würgemale auf, doch die Polizei konnte dies noch nicht bestätigten. Am Donnerstag soll an der Leiche eine Autopsie durchgeführt werden.

Mittlerweile steht die Identität der Frau fest. Es handelt sich um eine 38 Jahre alte Frau aus Erpe-Mere in Ostflandern. Die Mutter einer Tochter galt bereits seit einigen Tagen als vermisst. Inzwischen unterzog die Polizei den Ehemann der Frau stundenlanger Verhöre. Ob er unter Verdacht steht, ist nicht bekannt. Der Mann wurde nach den Befragungen wieder freigelassen. Die Wohnung des Ehepaares wurde laut Het Laatste Nieuws von der Polizei durchsucht, doch es wurden dort keine Indizien, die etwas zur Ermittlung des Tathergangs beitragen können, entdeckt.

Die Polizei will anhand von Bildern von Überwachungskameras herausfinden, wie die Leiche der Frau an den Fundort gekommen ist. Zur Sicherheit des Karnevals von Aalst wurden dort zusätzliche Kameras angebracht.