Der Ebola-Einsatz von B-Fast ist fast beendet

Das belgische B-Fast-team, dass derzeit in Guinea im Kampf gegen die gefährliche Ebola-Krankheit aktiv ist, kehrt Ende Februar zurück nach Hause. Das medizinische Laboratorium von B-Fast bleibt allerdings vor Ort und wird dort weiter genutzt, wie das belgische Außenamt in Brüssel dazu mitteilte.
AP2014

Das B-Fast-Team ist bereits seit dem 20. Dezember im westafrikanischen Guinea im Einsatz gegen die Seuche Ebola. Die meisten Mitarbeiter kehren am 24. Februar wieder nach Belgien zurück. Vor Ort bleiben nur noch neuen Mitarbeiter, die in Nzérékore das so genannte „B-Life-Laboratorium“ weiter betreiben. Das Labor wird im Rahmen der Arbeit des Ebola Treatment Center (ETC) betrieben, das von der französischen NGO Alima (Alliance for International Medical Action) geleitet wird.

Das belgische Außenministerium teilte in diesem Zusammenhang mit, dass das Ende des B-Fast-Einsatzes nicht bedeute, dass sich Belgien aus dem Kampf gegen Ebola zurückziehe. Die Finanzierung der Arbeit des „B-Life-Laboratoriums“ wird gemeinsam von belgischen Entwicklungshilfeministerium und von der Europäischen Kommission geleistet. Nach zwei Monaten wird die Arbeit des Labors ausgewertet.