Ausländische Forscher wählen flämische Unis

Immer mehr ausländische Forscher entscheiden sich für flämische Universitäten. Das zeigen Zahlen der Katholischen Universität Löwen (KU Löwen), der Universität Gent und der Universität Antwerpen. Insbesondere wissenschaftliche Fakultäten sind gefragt. Das weiß die Zeitung De Tijd zu berichten.

"Vor zwei Jahren lag der Anteil an Promotionen ausländischer Studenten bei kaum 30 Prozent", sagt Liliane Schoofs, die Vizedirektorin der Forschungsbegleitung an der KU Löwen. "Jetzt hat die Mehrheit der Fakultäten 40 Prozent erreicht. Vereinzelt ist das Verhältnis zwischen der Zahl ausländischer Doktoranden und flämischer gar 50:50."

Im akademischen Jahr 2009-2010 machten ausländische Forscher in Antwerpen 29 Prozent der Promotionen aus. Fünf Jahre später sind das bereits 35 Prozent. In Gent wuchs die Zahl der ausländischen Forscher zwischen 2009 und 2013 um 10 Prozent von 25 auf 35 Prozent.

Die Beliebtheit flämischer Universitäten ist teilweise der Neugestaltung der Finanzierung zu verdanken. Die Universitäten suchen aber auch bewusster nach ausländischen Anforderungsprofilen. Insbesondere bei wissenschaftlichen und bei Ingenieursausbildungen ist aktives Anwerben bitter nötig.