Greg Van Avermaet wird Zweiter bei Strade Bianchi

Der belgische Radprofi Greg Van Avermaet (BMC - Foto) hat den Sieg beim Radrennen Strade Bianchi in der Toskana nur knapp verpasst. 300 m vor dem Ziel musste er sich Zdenek Stybar (Etixx-Quick Step) aus Tschechien geschlagen geben. Der Belgier Sep Vanmarke (Lotto-Jumbo-NL) wurde alleine Vierter hinter dem Spanier Alejandro Valverde (Movistar).

Die 9. Ausgabe des noch jungen italienischen Radsportklassikers Strade Bianchi, der zwischen San Gimignano und Siena über gleich mehrere Staubstraßen führt, stand im Finale ganz im Zeichen von zwei belgischen Fahrern. Kurz vor dem Ziel in Siena hatte sich ein Trio aus Greg Van Avermaet, Zdenek Stybar und Alejandro Valverde vom inzwischen auseinandergerissenen Peloton abgesetzt, um den Sieg auf der Piazza del Campo unter sich auszumachen.

Auf dem letzten Anstieg nahe dem Zentrum von Siena versuchte der Belgier Greg Avermaet den Ausbruch, doch die Steigung war etwas zu stark und der Angriff kam vielleicht auch etwas zu früh. Der tschechische Meister und Ex-Radcrosser Zdenek Stybar erkannte seine Möglichkeit und ließ Van Avermaet rund 300 m vor dem Ziel stehen. Für den in Diensten der belgischen Etixx-Quick Step-Mannschaft stehenden Tschechen ist der Sieg bei Strade Bianchi der erste Sieg in einem so genannten „Frühjahrsklassiker“.

Der Dritte im Ziel, der Spanier Alejandro Valverde hatte unterdessen klein beigegeben und ließ ab. Als Vierter kam ein weiterer Belgier ins Ziel. Nach vielen Kilometern Alleingang hatte Sep Vanmarke den Anschluss an die Zielgruppe knapp verpasst, fuhr jedoch ein phantastisches Rennen.