Syrien-Heimkehrerin steht unter Terrorverdacht

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die am Sonntag bei der Einreise in ihre belgische Heimat am Flughafen von Charleroi (Hennegau) verhaftete Frau wegen des Verdachts, an terroristischen Aktivitäten beteiligt gewesen zu sein. Sie wurde allerdings am Montag unter strengen Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

Die 29 Jahre alte Frau, die acht Monate lang gemeinsam mit ihren tunesischen Lebensgefährten in Syrien verbrachte, steht unter Terrorverdacht. Die Frau hatte sich zum Islam konvertiert und folgte ihm Freund mit ihrem vier Jahre alten Sohn aus einer früheren über die Türkei nach Syrien.

Als sie jedoch schwanger wurde, wollte sie zurück nach Belgien kommen und setzte sie wieder über die Türkei ab. Dort wurde sie von den Behörden angehalten und nach Belgien abgeschoben, wo sie bei ihrer Ankunft in Charleroi von der Polizei festgenommen und verhört wurde (unser Foto oben zeigt das Justizgebäude von Charleroi).

Die Frau gab zwar an, sie sei von ihrem tunesischen Freund unter falschen Vorwänden nach Syrien gelockt worden, doch die ermittelnde Staatsanwaltschaft verdächtigt sie der Beteiligung an terroristischen Aktivitäten. Nach den Verhören wurde die Frau unter strengen Auflagen freigelassen.