Ramadi: Belgier half bei sieben IS-Anschlägen

Die islamistische Terrorgruppe hat am Mittwochmorgen in der Stadt Ramadi im Westen des Irak in einer koordinierten Aktion sieben Selbstmordanschläge mit Sprengstoffautos durchgeführt. Dabei kamen mindestens 10 Menschen ums Leben. Einer der Täter war ein Belgier.

Der koordinierte Anschlag fand gegen 7 Uhr morgens, lokale Zeit in Ramadi statt, wie die örtliche Polizei angab. In verschiedenen Stadtteilen explodierten quasi zur gleichen Zeit sieben mit Sprengstoff gefüllte Autos vom gepanzerten amerikanischen Jeep-Typ Humvee (Foto).

Dabei kamen mindestens 10 Menschen ums Leben und 30 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Einer der Attentäter war ein Belgier, wie kurz nach den Anschlägen von IS-nahen Webseiten und sozialen Netzwerken gemeldet wurde.

Ramadi liegt in der strategisch wichtigen Provinz Al-Anbar im Westen des Irak. Von hier aus hatte die Terrorgruppe IS einige ihrer Offensiven gestartet. Seit Monaten versucht die irakische Armee, Ramadi vollständig zurückzuerobern, doch dies gelang bisher nicht im gewünschten Umfang.