EU fördert mit 3,37 Mio. € gesundes Essen in belgischen Schulen

Im Schuljahr 2015/2016 werden für das Schulobst- und Gemüseprogramm der Europäischen Union knapp 3,37 Mio. Euro nach Belgien fließen. Insgesamt werden 150 Millionen Euro für die EU-Staaten zur Verfügung gestellt. Nur Finnland, Schweden und Großbritannien haben sich entschieden, nicht an dem Programm teilzunehmen. Mit dem neuen Programm soll am 1. August 2015 begonnen werden.
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Der Mittelaufteilung haben Vertreter der EU-Staaten am Dienstag zugestimmt.

Ziel des Schulobst- und Gemüseprogramms der EU ist, möglichst viele Schüler in den Genuss von mehr Obst und Gemüse kommen zu lassen, so dass sie ausreichend Vitamine zu sich nehmen. Schon in der Schule soll ein Trend zum gesünderen Leben etabliert werden.

Zum Programm gehört aber mehr als die Förderung von Früchten und Gemüse in den Bildungseinrichtungen. Auch Informationen über gesunde Ernährung im Unterricht und zum Beispiel Besuche auf Bauernhöfen sind im Programm vorgesehen.

Das Programm soll europaweit 12 Millionen Kinder in 25 EU-Staaten (Finnland, Schweden und Großbritannien nehmen nicht am Programm teil) erreichen.

Die Gelder für das Programm stammen zum größten Teil aus dem EU-Topf und werden durch nationale Mittel aufgestockt. In Belgien kommen 75 Prozent des Geldes von der EU.

Die Programme gibt es schon seit 2009, aber erst seit 2014 werden auch Lehrmaßnahmen hinsichtlich gesunder Nahrung in Schulen gefördert.

Für die Umsetzung des Schulobst-Programms sind in Belgien die Gemeinschaften zuständig.