Belgiens Exportziel Nummer eins ist immer noch Deutschland

Von allen Waren, die Belgien letztes Jahr exportiert hat, ist 17 Prozent nach Deutschland gegangen. Das geht aus einer Statistik von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, hervor, die an diesem Freitag veröffentlicht wurde.
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Frankreich (16 Prozent) und die Niederlande (12 Prozent) folgen an der Spitze.

Auf der Importseite zeigt die Statistik jedoch ein anderes Bild. Der Hauptabnehmer von Produkten aus den Niederlanden (20 Prozent) ist Belgien. Gleichzeitig weist Eurostat jedoch daraufhin, dass diese Zahl wahrscheinlich durch den so genannten Rotterdam-Effekt überschätzt sei. Güter, die am Rotterdamer Hafen ankommen und nach Belgien verschifft werden, werden gemäß der Regeln der EU als Extra-EU-Einfuhren der Niederlande erfasst.

Der zweitwichtigste Handelspartner für Belgiens Import ist Deutschland (13 Prozent). Danach folgt Frankreich (10 Prozent).

Für die Europäische Union sind die Vereinigten Staaten nach wie vor wichtigster Partner für den Export, danach folgen China und die Schweiz. So gehen 18 Prozent der Güter in die Vereinigten Staaten, 10 Prozent nach China und 8 Prozent in die Schweiz.

Was den Import betrifft, ist es genau umgekehrt. Hier ist China der wichtigste Partner der EU mit einem Anteil von 18 Prozent. Danach folgen die Vereinigten Staaten mit 12 Prozent und Russland mit 11 Prozent.