In Belgien ist die Grippewelle definitiv vorbei

Nach rund 10 Wochen ist die Grippeepidemie in Belgien offiziell als zu Ende erklärt worden. In der Woche vom 23. bis zum 29. März sank die Grippewelle deutlich unter die so genannte „epidemischen Schwelle“ von 140 ärztlichen Konsultationen pro 100.000 Einwohnern, wie das Wissenschaftliche Institut für Volksgesundheit (WIV) bekannt gab.

Doch völlige Entwarnung will das Gesundheitsamt noch nicht geben, denn die Grippevieren können auch in den kommenden Wochen noch zirkulieren und die Ansteckungsgefahr bleibt möglich, wenn auch in geringeren Maße. In der Grippesaison 2014-2015 wurde die „epidemische Schwelle“ von 140 Konsultationen pro 100.000 Einwohner in unserem Land zum ersten Mal zwischen dem 12. und dem 18. Januar überschritten.

Danach wurde die Grippewelle in Belgien immer höher und erreichte ihren Höhepunkt zwischen dem 2. und dem 8. Februar, als sich 960 Patienten pro 100.000 Einwohner krankschreiben ließen. Seit den Krokus- oder Karnevalsferien ging der Schwellenwert aber wieder kontinuierlich zurück. Der Höhepunkt der diesjährigen Grippesaison war dreimal höher, als die im Zeitraum 2013-2014 aber nur genauso hoch, wie 2012-2013, teilte das WIV in diesem Zusammenhang noch mit.