Eigener Straßenname für Pater Damian in New York

Der flämische Pater Damian erhält in der US-Metropole New York eine eigene Straße. Der „Father Damian Way“ ist ein Teil der 33. Straße, dass die 1. und die 2. Avenue miteinander verbindet. Das Straßenschild wird an der Kapelle der Heiligen Herzen angebracht, eine Kongregation, in der Pater Damian zu Lebzeiten sehr aktiv war.
BELGA/POOL FRANCOIS LENOIR

Bart Massart, der Vorsitzende des Damian-Museums in Tremelo (Flämisch-Brabant) freut sich über das Vorhaben und nannte dies eine schöne Ehrenbezeugung für den Sohn seiner Stadt: „Zu einem bestimmten Zeitpunkt hat sich Damian in den amerikanischen Staat Hawaii aufgemacht und dort hat er sich einen Namen als Jemand gemacht, der sich für die Menschen am Rande der Gesellschaft einsetzt.“

Nach Ansicht Massarts hat Pater Damian die Amerikaner aber auch in seiner Art und Weise mit den Menschen und mit anderen Religionen umzugehen, beeindruckt. Der „Father Damian Way“ wird am 11. Mai offiziell eingeweiht. Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA) wird bei der Zeremonie zugegen sein.

Der Missionar Pater Damian (1840-1889) wird in Flandern, in ganz Belgien und weit über die belgischen Landesgrenzen bis heute verehrt. Der katholische Missionar, mit bürgerlichem Namen hieß er Jozef De Veuster, widmete sein Leben seit etwa 1863 den Leprakranken und Ausgestoßenen in Kalaupapa auf der Insel Molokai, die zur Inselgruppe Hawaii gehört. Dort starb er, selbst an Lepra erkrankt, 1889.