Steuer: Mehr Kontrollen im Bereich Internethandel

Der belgische Fiskus erhält zusätzliche Mittel, um Betrug oder Steuerhinterziehung im Internet aufspüren zu können. Nach einer Meldung der flämischen Wirtschaftszeitung de Tijd wird die Abteilung, die innerhalb des Steueramtes das Internat absucht, modernisiert und personell aufgestockt.
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Belgiens Staatssekretärin für den Kampf gegen Betrug, Elke Sleurs (N-VA - kl. Foto), sagte vor allem dem Handel im Internet den Kampf an, und zwar dort, wo sich professionelle Händler als Privatleute vorstellen, um bestimmte Waren verkaufen zu können.

Gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion sagte Staatssekretärin Sleurs am Dienstagmorgen, dass sie ihr Augenmerk dabei in Richtung gefälschte Medikamente, Automarkt und Immobilienhandel richten wird:

„Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Zwischenpersonen beim Verkauf von Immobilien nicht registriert sind und dies werden wir primär aufspüren. Dazu wird mehr Personal eingesetzt werden. Momentan verfügen wir über zu wenig Leute. Wir werden diesen Dienst ins 21. Jahrhundert führen, was bisher noch nicht der Fall war.“