Alexander Kristoff gewinnt auch den Scheldepreis

Der Norweger Alexander Kristoff (Katusha) hat das Husarenstückchen wahrgemacht und sein drittes Rennen in Folge gewonnen. Am Mittwoch gewann er auch den Scheldepreis in Schoten bei Antwerpen. Allerdings wurde der finale Sprint in Schoten von einem schweren Massensturz überschattet.

Kurz vor dem Finale auf der letzten lokalen Runde nach 200 km in Schoten holte das Hauptfeld eine immer kleiner gewordene Ausreißergruppe ein und die Mannschaften konnten sich auf den für den Scheldepreis so typischen Sprint konzentrieren. Nur wenige hundert Meter vor der Ziellinie allerdings kam es hinter der Spitze zu einem Massensturz, in den rund ein Dutzend Fahrer verwickelt waren.

Vorne machte der Norweger Alexander Kristoff von der russischen Katusha-Mannschaft derweil alles klar. Er gewann den Sprint mit nur noch etwa 20 Fahrern deutlich gegen den Belgier Edward Theuns (Topsport Vlaanderen) und den Weißrussen Yauheni Hutarovich (Bretagne-Séché Environnement). Damit gewann Kristoff nach dem Gesamtsieg bei den Drei Tagen von De Panne (3 Etappensiege) und der Flandernrundfahrt den dritten flämischen Frühjahrsklassiker in Folge.

Vorjahressieger Marcel Kittel (Lotto-Soudal), der auch 2012 und 2013 in Schoten gewann, war beim Start des Scheldepreises nicht angetreten. Er leidet noch immer unter den Folgen einer schweren Virusinfektion im Winter. Neben Kittel traten verletzungsbedingt auch die Topfahrer Tom Boonen, Fabian Cancelara und Marc Cavendish nicht an. Am kommenden Sonntag ist wieder Hochtag für die Radsportfand, denn dann steigt der französische Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix.

TDWsport