Flame gewinnt Gold beim World Photographic Cup

Der Profifotograf Koen De Langhe aus Löwen (Prov. Flämisch-Brabant) hat den ersten Preis beim World Photographic Cup in der Kategorie Nature & Wildlife gewonnen. Dieser Wettbewerb ist eine Art Weltmeisterschaft der Länder für Profifotografen, wie die Nationale Vereinigung der Berufsfotografen in Belgien dazu erklärte.

Der World Photographic Cup ist eine Veranstaltung der Berufsverbände der Fotografen in Europa und Amerika, wie Preisträger Koen De Langhe (seine Webseite nennt sich "Fotogenes Belgien") gegenüber der VRT-Onlineredaktion deredactie.be erklärte: „Das ist eine Art Fotoweltmeisterschaft der Nationalmannschaften. 26 Länder haben an diesem Wettbewerb teilgenommen. Zuerst haben die nationalen Berufsverbände eine Vorauswahl getroffen und pro Kategorie drei Bilder eingeschickt.“

Eines der Fotos, die Belgien dieses Jahr für den Wettbewerb ausgewählt hat, ist ein Foto von Koen De Langhe, dass dieser im Hallerbos bei Halle in Flämisch-Brabant aufgenommen hat. Der Hallerbos ist ein Waldgebiet unweit von Brüssel und umfasst etwa 552 ha Fläche. Der Wald von Halle ist für sein Vorkommen an Hasenglöckchens über die Grenzen des Landes hinaus bekannt und ist ein Überrest eines alten Kohlenwaldes.

Das Foto gewann die Goldmedaille in der Kategorie Nature & Wildlife. Koen De Langhe ist nicht der erste Belgier, der in dieser Kategorie Edelmetall gewinnt. Im vergangenen Jahr erzielte hier ein Foto von Martin Steenhaut die Silbermedaille. De Langhe erzählte zu seinem Siegerfoto, dass er dieses Foto vor fast genau einem Jahr aufgenommen hat: „In den kommenden Tagen wird der Wald wieder in voller Blüte erscheinen. Das ist also der beste Moment für jeden, um hier Fotos machen zu kommen.“