Jacques Brels Segeljacht im Hafen von Zeebrügge

Die Askoy II, die Segeljacht des weltberühmten belgischen Chansonsängers Jacques Brel, ist am Mittwochmorgen im Hafen von Zeebrügge angekommen. Das Wrack der einst stolzen Jacht ist seit sechs Jahren wieder in Belgien und die Restaurierung soll jetzt in Zeebrügge zu Ende gebracht werden.
BELGA/DIRKX

Die beiden Brüder Staf und Piet Wittevrongel aus Blankenberge hatten die Askoy II vor sechs Jahren zurück nach Belgien gebracht. Davor rostete das Wrack jahrelang verlassen an einem Strand in Neuseeland vor sich hin. Dort war das Boot nach einem Sturm gestrandet.

Die beiden Brüder ließen die Askoy II zunächst zur Schiffswerft „Nieuwe Scheldewerven“ in Rupelmonde bringen, doch die Werft musste Konkurs anmelden. Jetzt kam ein Abkommen mit der Hafenbehörde des Seehafens von Zeebrügge zustande. Demnach wird die Askoy II jetzt dort restauriert.

Jacques Brel (1929-1978) kaufte die Jacht 1974 und segelte damit in Richtung der Markiseninseln. Dort entdeckte er die Insel Hiva Oa, wo er sich niederließ. Die Askoy II hatte er im Jahr 1976 weiterverkauft und sie strandete letztendlich in Neuseeland, wo sie 2010 geborgen und nach Belgien gebracht wurde.