Gutes erstes Quartal 2015 für Antwerpens Hafen

Der Hafen von Antwerpen ist mit einem leichten Zuwachs in das neue Jahr gestartet. Doch in Sachen Prognosen für die Zukunft hält sich die Antwerpener Hafenbehörde vornehm zurück. Den größten Zuwachs erzielt die Behandlung von Containern und auch im Bereich flüssige Güter erzielte Antwerpen einen zufriedenstellenden Zuwachs.

Im ersten Quartal 2015 hat der Hafen von Antwerpen ein Frachtvolumen von 51.023.670 Tonnen umgeschlagen. Das sind 5,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Während das Flüssiggut erneut ein solides Wachstum von 4,7 % verzeichnete, legte das Containervolumen sogar um 8,5 % zu.

Der Antwerpener Hafen zeigt sich durchaus zufrieden mit diesen Zahlen, bleibt jedoch verhalten optimistisch. „Wir blicken dem Geschäftsjahr 2015 positiv entgegen, möchten aber angesichts der anhaltenden Turbulenz und Volatilität am Markt keine überzogen optimistischen Prognosen abgeben“, zitiert das Internetportal Verkehrsrundschau Dieter Lindenblatt, den Repräsentantes des Hafens von Antwerpen in Deutschland.

Das Containervolumen stieg im ersten Quartal 2015 um 8,5 % auf 28.216.101 Tonnen an. Gemessen in Standardcontainern sind im Seehafen der Scheldemetropole mit 2.351.299 TEU 9,5 % mehr Stahlboxen umgeschlagen worden als im Vergleichszeitraum 2014.

Auch rückläufige Werte

Auf der anderen Seite ging das RoRo-Volumen (Roll on-Roll off von LKW und anderen Straßenfahrzeugen im Transportsektor) um 8,7 % auf 1.081.344 Tonnen herunter, wobei die Anzahl der umgeschlagenen Fahrzeuge um 6,9 % auf 291.900 Einheiten zurückging.

Auch bei der konventionellen Fracht war ein Rückgang zu verzeichnen. Das Umschlagsvolumen ist in diesem Güterbereich um 3,5 % auf 2.322.921 Tonnen gesunken.

In den vergangenen drei Monaten legten im Hafen von Antwerpen 3.408 (Hoch)Seeschiffe an, 1 % weniger als im ersten Quartal 2014. Die gesamte Bruttoraumzahl stieg dort trotzdem um 4,2 % auf 83.804.319 Brutto-Registertonnen (BRZ).