USA loben Brussels Airlines nach Ebola-Flügen

Nach Ansicht der amerikanischen Regierung hat die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines im Kampf gegen die Ausbreitung der Ebola-Seuche in Afrika eine wichtige Rolle gespielt. Die BR war die einzige Airlines der Welt, die auf dem Höhepunkt der Krankheit noch Länder, wie Guinea, Sierra Leone oder Liberia anflog.

Ohne Brussels Airlines hätte diesen Ländern die internationale Isolierung gedroht, sagte Heather Higginbottom, die rechte Hand von US-Außenminister John Kerry gegenüber Belgiens Entwicklungshilfeminister Alexander De Croo (Open VLD) in Washington.

Auch für die belgische Bundesregierung hatte Higginbottom ein gutes Wort übrig, schließlich stellte unser Land für die Ebola-Hilfe rund 40 Mio. € zur Verfügung. In ihren Gespräch mit Minister De Croo lobte die Kerry-Mitarbeiterin auch die belgische Abteilung der Ärzte ohne Grenzen, die viele Mitarbeiter vor Ort in den Krisenregionen zur Verfügung stellte. Nicht zu vergessen ist auch, dass das Ausbildungszentrum für Ebola-Helfer der Arzte ohne Grenzen in Brüssel zuhause ist.

Mitte März war das B-Fast-Team der belgischen Armee aus seinem letzten Einsatzgebiet in Guinea zurückgekehrt. Die belgische Bundesregierung verlängerte unterdessen das Mandat der beiden nationalen Ebola-Koordinatoren Erika Vlieghe und Daniel Reynders um sechs Monate, denn die Arbeit in dem Krisenland, vor allem in der schwer von Ebola heimgesuchten Region N’Zérékoré sei noch nicht zu Ende, so Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD). Belgien hat ein so genanntes „B-Life“ Laboratorium den dortigen Behörden vor Ort zur Verfügung gestellt und dort gelassen.

AFP/LEON NEAL