Ostendes Hafen setzt auf die Offshore-Industrie

Die Offshore-Industrie, sprich die Industrie rund um die Energiegewinnung via Windkraft auf hoher See, wird ein immer wichtigeres Standbein für die Aktivitäten des Hafens von Ostende. Die jetzt geplanten Investitionen richten sich denn auch in Richtung dieses Industriezweigs.

Die Zukunft des Hafens des Nordsee-Badeorts Ostende ist voll und ganz auf den Bereich Offshore und Gewinnung von so genannter „Blauer Energie“ ausgerichtet.

Die Zahl der Windkraftanlagen auf hoher See wird in naher Zukunft weiter steigen.

Dafür sorgt auch das so genannte „Stevin-Projekt“. Das ist der Bau einer Hochspannungs-Leitung, die von Zeebrügge aus in Richtung Maldegem in Ostflandern laufen wird. Durch die Einspeisung von Offshore-Elektrizität ins Inland kann die Zahl der Windparks in der Nordsee von jetzt drei auf bald acht ansteigen.

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Hafenbehörden von Ostende, Ex-Bundesminister Johan Vande Lanotte (SP.A), sorgt diese Entwicklung alleine im Hafen seiner Stadt für bis zu 500 zusätzliche Stellen.