Flanderns Parlament für modernere Taxi-Regelung

Der Mobilitätsausschuss des flämischen Landesparlaments hat einstimmig einer Resolution zugestimmt, mit der die Regelungen für die bezahlte Personenbeförderung, sprich das Taxiwesen, zeitgemäß angepasst und modernisiert werden soll. Das käme Dienstleistern, wie dem umstrittenen App-Service Uber, sehr entgegen.

Die Mitglieder des Mobilitätsausschuss im flämischen Landesparlament sind der Ansicht, dass man Innovationen, die der Mitfahr-App Uber, die z.B. in Brüssel sehr umstritten ist, Raum zur Entfaltung bieten müsse. Deshalb ruft der Mobilitätsausschuss die flämische Landesregierung dazu auf, die derzeit geltenden Regeln zur Dienstleistung Taxi modernisiert.

Solange neue Anbieter die Sicherheit respektieren, kundenfreundlich sind und die soziale Gesetzgebung beachten, sollte Flandern ihnen die Möglichkeit bieten, in den Taxisektor einzusteigen und dort aktiv werden. Die N-VA-Landesabgeordnete Annick De Ridder, die die Initiative zu dieser Resolution initiierte, zeigte sich zufrieden:

„Auf diese Weise erleichtern wir Innovationen in diesem Sektor. So können wir neuen Mitspielern ermöglichen, ihre Rolle in unserer Mobilitätsgeschichte einzunehmen. Dabei müssen sie sich aber auf jeden Fall an die bestehenden Gesetze halten, was dem Fahrgast zugutekommt.“