Malaria: neuer Impfstoff aus Belgien

Ebola hat Malaria in den Schatten gestellt. Die Krankheit geriet bei vielen in Vergessenheit. Doch der Stich der Anopheles-Mücke kommt vor allem in Afrika weiterhin oft einem Todesurteil gleich. Zum Weltmalaria-Tag am 25. April gibt es Hoffnung auf einen Impfstoff.
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Schon ab dem Herbst könnte der Schutz gegen Malaria, der in Belgien entwickelt wurde, zum Einsatz kommen. Erwartet wird, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA im Oktober grünes Licht geben wird. Auch die Weltgesundheitsorganisation muss den Impfstoff gutheißen.

Jedes Jahr sterben weltweit mehr als 600.000 Menschen durch Malaria. Seit 1980 arbeiten Forscher der Firma GlaxoSmithKline an dem Medikament, dass vor allem Babys einen hohen Schutz vor Malaria bringen könnte.