B-Fast-Flugzeug in Warteposition: Es soll Belgier aus Nepal holen

Einige Dutzend Belgier können vielleicht am heutigen Dienstag aus Nepal wieder nach Hause fliegen. Sie können das Flugzeug nehmen, das ein B-Fast-Rettungsteam in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu bringen wird. Allerdings gibt es derzeit noch das Problem, dass die Maschine mit den B-Fast-Helfern vorläufig in Neu Delhi stehen bleiben muss, weil zu viele Flugzeuge am Himmel über Kathmandu kreisen.

Das Flugzeug des B-Fast-Rettungsteams aus Belgien hatte eine Erlaubnis erhalten, um in Kathmandu zu landen. Es sollte am heutigen Dienstagmorgen von Neu Delhi in Indien aus starten. Michaël Mareel vom belgischen Außenministerium betonte am Dienstagmorgen im VRT-Radio, dass das Flugzeug um 11 Uhr belgischer Zeit aus Neu Delhi abfliegen würde und Kathmandu ansteuere. Geplant sei, dass die Maschine die Belgier und andere Europäer repatriiere.

Da jedoch der Flugverkehr in der Nähe von Kathmandu zu dicht ist, muss die B-Fast-Maschine vorerst in Neu Delhi auf dem Boden bleiben und warten, bis sie Kathmandu anfliegen darf.

Das Flugzeug soll rund 150 Europäer repatriieren, darunter einige Dutzend Belgier. Möglicherweise werden sie nun auf anderen Flügen repatriiert.

Am Samstag hatte ein Beben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region erschüttert. Zum Zeitpunkt des schweren Erdbebens waren rund 200 Belgier in Nepal.

Zum Zeitpunkt des schweren Erdbebens waren rund 200 Belgier in Nepal. Von 24 von ihnen gibt es noch keinerlei Lebenszeichen.

Viele Nepalesen müssen inzwischen weiter auf Hilfe warten. Nach Angaben der Vereinten Nationen seien Millionen Nepalesen von den Auswirkungen des schweren Erdbebens getroffen.

Am Samstag hatte ein Beben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region erschüttert. Es war das stärkste Erdbeben seit mehr als 80 Jahren. Angaben des nepalesischen Innenministeriums zufolge seien in dem Himalaya-Staat mehr als 5.000 Menschen gestorben, rund hundert weitere seien im benachbarten Indien und China ums Leben gekommen.