Stromae besucht 'Vaterland' Ruanda

Der belgisch-ruandische Musiker Stromae denkt bei seinen Tourneen auch an das Heimatland seines Vaters, Ruanda. Am 20. Juni tritt er erstmals in Ruanda auf, wo sein Vater 1994 während des Genozids ums Leben kam.

Stromae beginnt in gut zwei Wochen mit einer Konzerttournee durch Afrika. Er tritt in Dakar (Senegal), Praia (Kap Verde), Douala (Kamerun), Abidjan (Elfenbeinküste), Libreville (Gabun), Brazzaville und Kinshasa (Kongo) sowie in Kigali (Ruanda) auf.

Das Ende der Tournee soll gleichzeitig der Höhpunkt der Tournee von Stromae werden, denn Kigali ist die Hauptstadt des Herkunftslandes seines Vaters. Über seinen (abwesenden) Vater singt er in dem Hit "Papaoutai". "Das wird ein unvergessliches Konzert", sagt der Konzertveranstalter, Judo Kanobana, der das Publikum von Ruanda aufruft, zum Auftritt "unseres Bruders und Sohnes" zu kommen.