2014 wieder mehr Klagen über zu laute Düsenjets

Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Klagen nach Lärmbelästigung durch Militärflugzeuge in Belgien wieder leicht zugenommen. Beim Verteidigungsministerium in Brüssel gingen 53 konkrete Klagen ein. Damit liegt die Zahl dieser Beschwerden höher als im Jahr davor, als 50 entsprechende Klagen eingegangen waren.

Die meisten Klagen betrafen, wie fast jedes Jahr, den Lärm von startenden F-16-Kampfbombern (Foto oben) an belgischen Militärflughäfen. In 30 der insgesamt 53 beim belgischen Verteidigungsministerium letztes Jahr eigegangenen Beschwerden handelte es sich um Startvorgänge dieses Flugzeug-Typs. 2013 betrafen 39 Beschwerden F-16er und im Jahr davor behandelten 15 von 19 Klagen diese Jets.

Die meisten Klagen kommen aus den Anrainergemeinden der beiden belgischen Luftwaffenstützpunkte Kleine Brogel in der Provinz Limburg und Beauvechain in der Provinz Wallonisch-Brabant. Nach Angaben von Bundesverteidigungsminister Steven Vandeput (N-VA - kl. Foto) strebt die belgische Luftwaffe die Zahl der Starts und Landungen von Kampfbombern so weit wie möglich auf die beiden Flughäfen und auch zeitlich zu verteilen, damit sich die Lärmbelästigung örtlich auf ein Minimum beschränkt.

„Wenn sich ein spezifisches Problem ergibt, wird der Sache immer nachgegangen, um herauszufinden, wie man Ähnliches vermeiden kann. Seit 2013 werden die Flugzeiten auf Ebene der Luftwaffe auf eine flexible Art und Weise gehandhabt, um sowohl die Qualität der Pilotenausbildung als auch die Vermeidung von Lärmbelästigung maximalisieren zu können.“, so Minister Vandeput.

LEFEVRE