Vom Migranten zum Unternehmer

Immer mehr Einwanderer der zweiten Generation starten ein eigenes Unternehmen und nicht nur im Klein- und Großhandel, sondern stets mehr außerhalb dieses Sektors. Das geht aus einer Studie der Universität Antwerpen hervor.

Im Vergleich zu den Einwanderern der ersten Generation beschäftigen sie auch immer mehr Menschen. Forscher Dries Lens geht davon aus, dass diese Tendenz noch weiter zunehmen wird.

"Wenn man sich die demographische Migrationsstatistik ansieht, sind die Einwanderer in Antwerpen und Umgebung, aber auch im Rest Flanderns, eigentlich die Arbeitegeber der Zukunft. Unter den Kindern zwischen 0 und 5 Jahren, die hier in Antwerpen in die Grundschulen gehen, haben über 70 Prozent ausländische Wurzeln", erklärt Lens im VRT-Radio am Freitagmorgen.

Ja sogar ohne die neue Migration entwickele sich Antwerpen in Richtung einer Bevölkerung, in der die Mehrheit aus Minderheiten bestehe, so Lens noch.